Pommes selber machen

Pommes ist eines der Lieblingsessen der Deutschen – überall kann man sie kaufen: auf dem Jahrmarkt, beim Imbiss, beim Pizzalieferdienst – aber auch aus dem Tiefkühlregal. Zumeist isst man also tiefgekühlte Ware – wer allerdings lieber auf frische Pommes zurückgreifen möchte, sollte die Pommes selber machen.

Dies ist sehr einfach und bietet sehr viele Vorteile – der Zeitaufwand ist vergleichsweise gering. Diese Webseite gibt Ihnen einen Einblick in die Herstellung von Pommes Frites und inspiriert Sie auch zu eigenen Rezepten, Formen und Varianten. Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und schauen Sie sich diese Webseite an – Pommes selbst zu machen ist ganz einfach – auch Sie können es!

Warum soll ich Pommes selber machen?

  1. Sie entscheiden, was Sie essen: beispielsweise können Sie sich für Bio Kartoffeln entscheiden oder für Kartoffeln von besonders hoher Qualität
  2. Frisch essen: man sollte immer darauf achten, möglichst viele Lebensmittel frisch zuzubereiten
  3. Sie entscheiden selbst, wie breit die Pommes sein sollen
  4. Auch über die Form der Pommes können Sie selbst bestimmen
  5. Selbstgemachte Pommes können mit selbstgemachtem Pommes Salz bestreut und mit selbstgemachter Pommes Soße verzehrt werden

Was benötigt man für die Herstellung?

Für die Herstellung von frischen Fritten benötigt man eigentlich nicht viel: ausreichend viele Kartoffeln dürfen natürlich nicht fehlen, ebenso wie ein Pommesschneider, der für die optimale Größe der Pommes sorgt und eine Fritteuse bzw. ein Backofen.

Die optimale Kartoffelsorte für Pommes

Für selbstgemachte Pommes Frites sind insbesondere mehligkochende Kartoffeln empfehlenswert. Bei den Kartoffeln sollte man auf eine hervorragende Qualität und weniger auf den Preis achten. Ich persönlich habe die allerbesten Erfahrungen beim Pommes selber machen mit der Kartoffelsorte Agria gemacht, insbesondere in der Bio-Variante sind diese unglaublich aromatisch.

Der Pommesschneider

Der Pommesschneider ist ein wirklich entscheidendes Objekt im Herstellungsprozess: dieses Gerät sorgt dafür, dass die Pommes auf die gleiche Breite zugeschnitten werden, wodurch der gleiche Garpunkt für alle Pommes gewährleistet wird.

Wer die Pommes selbst klein schneidet hat es schwer, immer exakt die gleiche Breite hinzubekommen – das Ergebnis ist dann, dass einige Pommes noch roh sind, während andere schon anfangen, schwarz zu werden – ein Ergebnis, das niemand will. Aus diesem Grund kann ich nur zu einem Pommesschneider raten – um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, empfehle ich Ihnen die nachfolgenden Geräte. Ich selbst benutze dieses Gerät.

Backofen vs. Fritteuse

Einen Backofen haben die meisten Personen sowieso zu Hause – dieser ist definitiv geeignet, um leckere Pommes zu machen. Wer keinen Backofen hat und auch keinen großen Backofen benötigt, kann darüber nachdenken, sich einen Mini-Backofen anzuschaffen – ideal geeignet für Ein-Personen-Haushalte.
Bei den Fritteusen gibt es die klassische Variante mit Fett, neuerdings sind aber auch einige Heißluftfritteusen am Markt. Pommes aus Fritteusen mit Fett schmecken tendenziell etwas aromatischer, bei den Pommes aus der Heißluftfritteuse hat man den Vorteil, dass man sich das Fett spart und das Essen somit etwas gesünder ist. Ich persönlich kann dieses Gerät empfehlen.

Wie genau funktioniert Pommes selber machen?

Schritt 1: Kartoffeln schälen

Bild von Bio Kartoffeln

Die unangenehmste Arbeit kommt wie immer zuerst: die gewünschte Menge an Kartoffeln schälen. Wie viele Kartoffeln sie schälen müssen, hängt davon ab, wie groß die Portionen sein sollen und wieviele Portionen es insgesamt werden sollen. Als Richtwert können Sie fünf kleine bzw. drei große Kartoffeln pro Person annehmen.

Mit einem Kartoffelschäler geht das Schälen viel einfacher und deutlich schneller und ungefährlicher als mit einem normalen Messer! Nach dem Schälen dann die Kartoffeln waschen und anschließend kurz auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, sodass die oberflächliche Feuchtigkeit verschwindet.
Schritt 2: Kartoffeln schneiden

Bild von einem Pommesschneider

Mit einem Pommesschneider lassen sich nun die Pommes ganz einfach in die typische Pommes-Form bringen: einfach die Kartoffeln nacheinander einlegen und das Gerät benutzen. Das Ergebnis sind gleich breite Pommes Frites mit der typischen Pommes-Form.

Notfalls kann man sich die Pommes natürlich auch mit einem einfachen Messer zuschneiden, hier sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass alle Pommes etwa gleich dick werden, damit die Garzeit entsprechend gleich ist – sonst sind am Ende einige Pommes schon dunkel, während andere noch nicht durch sind. Und das muss nun wirklich niemand haben :-).

Schritt 3: Pommes frittieren

Bild: Pommes frittieren in der Fritteuse

Im nächsten Schritt müssen die Pommes frittiert werden. Die Frittierzeit richtet sich stark nach der Breite und Länge der Pommes, deswegen sollte man den Garvorgang bei den ersten Versuchen gewissenhaft verfolgen, um ein Ergebnis mit sehr dunklen Pommes zu vermeiden.

Zunächst muss die Fritteuse auf 150 Grad vorgewärmt werden. Nun kommen die Pommes hinein (nicht überfüllen!) und bleiben für 15 Minuten auf dieser Temperatur. Anschließend die Fritteusen-Temperatur auf 180 Grad erhöhen und je nach gewünschtem Bräunungsgrad noch einmal 2-6 Minuten backen lassen. Wenn Sie anstatt der Fritteuse lieber den Backofen nutzen möchten, finden Sie hier eine Anleitung.

Schritt 4: Pommes anrichten

Bild: Teller Pommes mit Majo

Im vierten und letzten Schritt werden die Pommes aus der Fritteuse genommen und in eine Schüssel geschüttet. Dort werden sie nun mit dem Pommes Salz gewürzt. Anschließend kann der leckere Kartoffel-Snack auf einem Teller mit einer selbstgemachten Soße angerichtet werden.

Sowohl bei den Soßen als auch bei dem Gewürz kann man auch selbst erfinderisch werden und diese Komponenten auch selbst herstellen. So kann man seine sowieso schon überaus leckeren Pommes noch mehr genießen!

Schritt 5: Guten Apettit!

Bild: Pommes rot-weiß auf Teller